The Secrets of Superstition

Seit längerem recherchiere ich für eine Doku, die sich mit der Bedeutung des Produzenten in der Popmusik beschäftigt. Ein Teil davon wird das „Sezieren“ von Songs sein, um zeigen zu können, wie gute Songs aufgebaut sind, was der Produzent da genau gemacht hat, etc.

Der Faszination dem „Geheimnis“ der Musik auf die Spur zu kommen, ist auch der tüftlige Tontechniker „Funkscribe“ erlegen. Er kam an eine Kopie des Mehrspur-Masters von Stevie Wonders „Superstition“ und zerlegt sie.

Heerscharen von Keyboardern versuchen seit jeher zu verstehen, wie Stevie Wonder den Clavinet-Part spielt. Funkscribe zeigt es uns: es sind acht übereinandergelegte Spuren!


Für sowas liebe ich das Internet. Echt. (Via NoiseAddicts)

Und für sowas erst recht:
Stevie Wonder spielt „Superstition“ live in der Sesamstrasse, ca. 1973. We cool sah Stevie Wonder aus!
Und wie dieses eine Kind mit dem roten Pulli bei 0:39 mitgroovt, ist für mich einer der YouTube-Highlights ever! (Bei 4:12 gibt es dann endgültig kein Halten mehr für den jungen Mann)
Completely makes my day…


By the way: man hört deutlich, wie der Clavinetpart live um einiges dünner ist, als auf der Studioversion, was Funkscribe ja überzeugend veranschaulichen konnte…

Update 31.03.:
Audio-Komparatistik vom Feinsten: Spezl S. schickt mir noch diesen Clip mit einer Studio-Aufnahme aus dem Jahre ’73. Könnte sogar der Mastertrack sein. Noch ziemlich rough and dirty aber groovt wie Sau. Vor allem die Bläser sind scharf wie Chilli. Aber eben auch wieder ein recht dünner Clavinet-Part, da nur eine Spur. (Danke, Matthias!)

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